Butia-Arten

Durch die stark gebogenen Blätter, gibt Butia eine tolle Optik ab und ist daher sehr beliebt. Im Gegensatz zur Jubaea verträgt sie aber weniger Frost. Während man vor wenigen Jahren noch an die Grenzen gegangen ist, geht man insbesondere bei Butia mittlerweile dazu über, sie frostfrei bzw. bei -2 bis maximal -4 Grad zu überwintern, was eine gute Isolierung voraussetzt.

      

Butia Yatay bekam ich als spindelige Topfpflanze 2010 und pflanzte sie aus. Sie erwies sich im Vergleich als etwas weniger frosthart als B. eriospatha und hatte stärkere Schäden. Später topfte ich sie wieder.  Die Yatay sitzt seit dem Umzug in einem wintergeschützten Bereich von ca. 200 x 240 cm. Der Schutz erfolgt durch Holzrahmenelemente, die innen und außen mit Styrodur (2 cm Stärke) verschraubt sind. Der UT 200 schaltet ab -2 Grad die Wärmequellen. Das Dach ist ebenfalls ein Holzrahmen der mit Styrodur (2 cm) verschraubt ist und auf der Rückseite mit Wärmefolie.

2016 gab es wenig Höhenwachstum der Butia, die Wedel sind sehr kräftig und grünsilbrig, die Basis hat sich langsam und gesund verdickt. Alles sehr gut. Nach dem Winter konnte ich den Speer ziehen. Sie hatte noch einige Wedel, die auch nicht abbauen. Trotz Styrodur-Schutz leider jetzt mit Loch in der Mitte (speerlos) und Butia sind nicht gerade die regenerationsfreudigsten Palmen. Abwarten.  

2017 kamen neue Speere und ein Blattstau in der Palmenmitte beim Austrieb.

2018 war DAS Butia-Jahr. Gestartet mit mehreren nicht-herausgeschobenen Wedeln, die sich gegenseitig behindern, hat der Super-Sommer 2018 die Butia absolut explodieren lassen. Die Optik ist wieder tadellos und wunderschön.

Tadellose Überwinterung 2018 / 2019.

Butia yatay


Der warme Sommer 2020 mit bis +36 Grad Temeperaturen und oftmals kräftigen Regengüssen, sorgt weiter für sehr starkes Wachstum der Butia. Sehr zum Nachteil des Winterschutzes.