Butia-Arten

Durch die stark gebogenen Blätter, gibt Butia eine tolle Optik ab und ist daher sehr beliebt. Im Gegensatz zur Jubaea verträgt sie aber weniger Frost. Während man vor wenigen Jahren noch an die Grenzen gegangen ist, geht man insbesondere bei Butia mittlerweile dazu über, sie frostfrei bzw. bei -2 bis maximal -4 Grad zu überwintern, was eine gute Isolierung voraussetzt. Die gute Biegbarkeit der Wedel macht das Schützen in Punkto Umfang wesentlich einfacher als bei Jubaea.

     

Butia Yatay bekam ich als spindelige Topfpflanze 2010 und pflanzte sie aus. Sie erwies sich im Vergleich als etwas weniger frosthart als B. eriospatha und hatte stärkere Schäden. Später topfte ich sie wieder.  Die Yatay sitzt seit dem Umzug in einem wintergeschützten Bereich von ca. 200 x 240 cm. Der Schutz erfolgt durch Holzrahmenelemente, die innen und außen mit Styrodur (2 cm Stärke) verschraubt sind. Der UT 200 schaltet ab -2 Grad die Wärmequellen. Das Dach ist ebenfalls ein Holzrahmen der mit Styrodur (2 cm) verschraubt ist und auf der Rückseite mit Wärmefolie.


Butia yatay


Aufgrund des Höhenzuwachses wird nicht mehr der gesamte Bereich geschützt, sondern nur noch die Butia selber. Sie lässt sich aufgrund der sehr flexiblen Wedel gut zusammenbinden und braucht daher wenig Fläche für den Schutz.

Sie hat auch schon zweimal den Speer eingebüßt und kann zickig sein.


Bei heißen Sommertemperaturen wächst sie sehr gut und erholt sich. Wenn es aber ein nasser Sommer ist, dann bewegt sie sich auch mal kaum. Der Caudex, der mal Stamm werden will, wird aber von Jahr zu Jahr kräftiger.