Jubaea chilensis 

Jubaea 2013 aus privater Hand bekommen. Die Regentonne war voll durchwurzelt.

Als frosthärteste, stammbildende Fiederpalme die zuverlässigste Wahl, für einen Auspflanzversuch wenn es eine Fiederpalme sein soll. Frosthärte wahrscheinlich ca. -10 Grad.

Bei mir hat sie ca. 200 x 220 cm Platz. Vier Einschlaghülsen für Holzbalken für den Winterschutz an den Kanten.

Mittlerweile ist sie so groß und "erwachsen" geworden, dass sie auch -9 Grad ohne Schutz (zumindest nächteweise) aushält.

Die Jub wurde mit nachbarlicher Hilfe in 2014 ausgepflanzt und steht vollsonnig. Foto von Mai 2014.

 

 

Das Wachstum ist ab +10 Grad anfangend sehr gut. Wedelzuwachs ist nicht gezählt, aber reichlich und ohne Unterlass, dank vollsonnigem Stand. 2017 konnte ich die ersten braunen Wedel ganz unten abschneiden.  

Im Super-Sommer 2018 gab die Jub richtig Gas (wurde auch weiter gegossen) und machte ordentlich Höhe. Winter 2018 / 2019 gut gepackt, bei einmal ungeschützten -8,2 Grad.

2019 wächst die Jubaea seitdem es +10 Grad sind. Sie legt ordentlich zu an Fiedern, Breite und Höhe. Der Kälteeinbruch Februar 2021 bei uns -10 Grad, 140 km entfernt -19 Grad, hat die Jub gut überstanden. bis -10 Grad kein Schutz. 

Jubaea chilensis Historie


Seit ca. nunmehr mindestens 2018 ergeben sich sehr heiße Sommer mit teils 36 Grad. Den Palmen tut das sichtbar gut und beschleunigt das Wachstum. Die Winter waren dazu hier noch eher mild bei Tmin -8 Grad etwa, teils auch wärmer.

-10 Grad ungeschützt und auch sonst eine gute Woche Frost bis -9 Grad vorher, haben die Jubaea im Winter 2020/2021 strapaziert. Ich bin ins Risiko gegangen, weil ich sonst für einen Schutz etliche gesunde Blätter hätte abschneiden müssen. Die Jub hat es überstanden, zeigt mir aber mit dem Strohwedel, dass ich das nicht jedes Jahr machen sollte. Derzeit schiebt sie weitere Wedel heraus, während sie das erste Mal ganz untere Wedel abbaut. Der Stamm scheint sich weiter zu verdicken und größer zu werden.